Hintergrundwissen

Inflammation, angeborenes Immunsystem

& Messung Zellaktivierung

 

Zielzellen beim Alcat Test

Beim Alcat Test werden Veränderungen weißer Blutzellen gemessen, während sie im Vollblut mit Ernährungssubstanzen konfrontiert werden. Das angeborene, zelluläre Immunsystem ist auch als Erstabwehr oder unspezifisches Immunsystem bekannt. Es erkennt über Rezeptoren antigen-unspezifisch verschiedenste Gefahrensignale und bestimmt, ob ein Pathogen (Krankheitserreger) oder eine Substanz (auch körperinnere Moleküle) gefährlich/ungefährlich oder fremd/eigen ist. Solch externe und interne Gefahren sollen durch  Entzündungsreaktionen neutralisiert werden.

Zelluläre Strategien  

Die unspezifischen Immunzellen nutzen verschiedene „Neutralisierungsstrategien“:

  • Phagozytose („Fresszelle“ – fressen/aufnehmen)
  • Degranulation (Vesikel setzen zelltoxische Stoffe frei, um Mikroorganismen oder endogene „Gefahren“ zu neutralisieren) 
  • NETosis (Zellplatzen, wodurch extrazelluläre Fallen entstehen, um Krankheitserreger zu binden. Sie bestehen aus Netzwerken der zellinneren Fasern, inkl.  DNA.

Video links: Eine neutrophile Granulozyte jagt eine Bakterie (Phagozytose).

Aufbau Immunsystem (vereinfacht)

"GROBFILTER" - 1. Immunbarriere

Die erste Barriere entspricht einer Art „Grobfilter“, der potentielle Keime durch mechanische oder biologische Hindernisse (z.B. Schleim, Lysozym im Speichel, Salzsäure im Magen, IgA-Antikörper im Darm) abfängt.

"FIREWALL" - 2. Immunbarriere

Die zweite Barriere, die angeborene Immunabwehr, ist das Ziel des Alcat Tests. Sie ist der evolutionär älteste Teil unserer zielgerichteten Immunabwehr und stellt die Anpassung an ein Leben mit Pathogenen dar. Darüber hinaus unterscheidet das angeborene Immunsystem aber nicht nur zwischen „eigen“ oder „fremd“, sondern auch zwischen „ungefährlich“ oder „gefährlich“. Das unspezifische Immunsystem bildet eine Art Vorhut, eine initiale „Firewall“, die eindringende Erreger von außen bzw. endogen gebildete, gefährliche Partikel innerhalb von Minuten eliminieren soll oder zur weiteren Bekämpfung eine Inflammation (Entzündung) in Gang setzt. Besonders die neutrophilen Granulozyten (NG), mit ca. 70-80% die größte Leukozytenpopulation, sind als Akutzellen aktiv und spielen eine wichtige Rolle bei der unspezifischen Abwehr von schädlichen Partikeln. Sie setzen in hohem Maße Entzündungsmediatoren, freie Radikale und oxidative Enzyme frei und wirken dabei mit, eine Entzündungsreaktion zu initiieren, welche es dem Körper erleichtern soll, das Problem schnell und effektiv zu bekämpfen. Neutrophile Granulozyten patrouillieren ständig durch den Körper und können aufgrund von bestimmten molekularen Strukturmustern erkennen, was harmlos oder gefährlich ist.

Firewall und Alcat Test

Neutrophile Granulozyten (NG / grösste Untergruppe der Immunzellen) neutralisieren Pathogene (Erreger) oder körperinterne „Gefahrenmoleküle“ auf vielerlei Weise, vornehmlich mit zelltoxischen Sauerstoff- oder Stickstoffradikalen, durch Produktion von Säuren, wie z.B. hypochloriger Säure oder der Aktivierung von speziellen Enzymen, wie z.B. der Myeloperoxidasen.

Bei der Granulozytenaktivierung durch eine als Antigen wirkende Struktur kommt es über spezielle Mustererkennungsrezeptoren in der Zellmembran oder im Zytoplasma von Immunzellen zu einer Entzündungskaskade und das Immunsystem wird in Alarmbereitschaft versetzt. Im Inneren der Zelle bilden sich vermehrt zytoplasmatische Granula, also kleine membranumhüllte Bläschen, welche diverse Inhaltsstoffe, vor allem Entzündungsmediatoren, enthalten.

Sowohl das dadurch bedingte Anschwellen der Zellen, als auch die anschließende Freisetzung der reaktiven Substanzen und Entzündungsmediatoren (Degranulation) bis hin zur vollständigen Lyse der Zelle, führen zu einer messbaren Veränderung in Form und Anzahl der Zellen. Gleichzeitig mit diesen Prozessen kommunizieren die Immunzellen untereinander und mit dem restlichen Immunsystem. (s. Zellgrafik unten)

Stetig müssen schädliche Partikel und anderer Unrat mittels Phagozytose beseitigt werden. Die größte Gruppe phagozytierender Zellen des angeborenen Immunsystems bilden die NG. Sie sind jedoch nicht in die Prozesse der Typ I Nahrungsmittel-Allergie involviert, sondern dienen der effektiven Erstbekämpfung bei akuten Infektionen und Verletzungen. Eine chronische Aktivierung der Zellen kann  zu Erkrankungserscheinungen durch anhaltende Entzündungsreaktionen und oxidativem Stress führen. 

"SPZIALEINHEITEN" - 3. Immunbarriere

Die dritte Barriere, das adaptive Immunsystem, besteht aus „Spezialeinheiten“, die Krankheitserreger mit stammspezifischen und variablen Antigenen (zumeist Proteine) erkennen und entsprechende Antikörper ausbilden. Es verfügt über eine Gedächtnisfunktion, im Gegensatz zum unspezifischen Immunsystem, und bildet die Grundlage unserer Anpassungsfähigkeit gegenüber neuen oder veränderten Krankheitserregern.

Das angeborene, unspezifische und das adaptive, spezifische Immunsystem arbeiten eng zusammen und bedingen sich gegenseitig. Erst durch ein gut koordiniertes Zusammenspiel wird die komplexe Immunreaktion des Körpers ermöglicht.

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Störung in der „Firewall“ –
chronisch entzündliche Erkrankungen

Das darmassoziierte Immunsystem beherbergt nahezu 80% der immunologisch aktiven Zellen. Sie unterscheiden zwischen „Freund oder Feind“ und schützen vor Infektionen durch Viren, Bakterien u.a.. Vor allem eine geschädigte Darmbarriere kann zu Fehlfunktionen der zellulären Immunabwehr und zu chronischen entzündlichen Abwehrreaktionen führen – besonders wenn eine irritierende Substanz regelmäßig konsumiert wird. Auch Lebensmittel, Additive, Medikamente, Schimmelpilze und sogar Kräuter können die Immunzellen in Bereitschaft setzen, wenn sie als „Gefahrenmoleküle“ interpretiert werden.

 

Wissenschaftler der Yale Universität kamen zu der Schlussfolgerung, dass der Alcat Test die Lebensmittel identifiziert, die mit entzündlichen Zellreaktionen verbunden sind (2).

Rund 45 Studien und Beobachtungsanwendungen zum Alcat Test zeigen signifikant positive gesundheitliche Ergebnisse bei vielfältigen Beschwerden mit entzündlicher Grundlage, durch die Ernährungsumstellung auf Basis der Alcat Testergebnisse.

Zelluläre Abwehrreaktionen sind messbar

Abwehrreaktionen gehen mit charakteristischen Änderungen der Zellgröße oder -anzahl einher. Sogenannte Impedanz-Durchflusszytometer sind sehr präzise und sensitiv. Die Zellgrafik unten illustriert die typischen morphologischen Änderungen einer aktivierten Immunzelle:

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(A) Triggererkennung

 Verschiedene Reize können unspezifische Immunzellen aktivieren (hier neutrophile Granulozyte).

(B) Abflachung der Zelle

(B) In Folge flachen die Immunzellen ab und die Zellkernmembran beginnt sich aufzulösen.

(C) Starkes Anschwellen der Zelle

(C) Im nächsten Schritt geht die Segmentierung des Zellkerns verloren, die Granula (mit proinflammatorischen Mediatoren)
lösen sich auf und das Zellkernplasma vermischt sich mit dem Zellplasma. Auch kann es schon zur Degranulation kommen. 

(D) Degranulation und NET-Bildung

(D) Aufgrund des Platzens der Zelle werden die entzündlichen Zellinhalte („Kampfstoffe“) inklusive DNA freigesetzt. Diese sollen Mikroben abwehren. Sie können aber auch bei Überaktivierung, Fehlsteuerung oder Überlastung des Immunsystems zu chronischen Entzündungskaskaden und Gewebsschädigungen führen, die mit vielen chronisch entzündlichen Erkrankungen assoziiert werden. Die Yale Forscher identifizierten die DNA Überstände, die durch das Platzen der Zelle freigesetzt werden und als spezifischer Entzündungsmarker gelten – denn die DNA sollte als wertvolles Gut in der Zelle geschützt sein. 

Die Zellmessung beim Alcat Test

Der Alcat Test ist ein einfacher Bluttest, bei dem die Immunzellen untersucht werden, ob und wie stark sie gegen ein Lebensmittel/Additiv reagieren.

Die angeborenen Immunzellen entsprechen ca. 65-80 % der weißen Blutzellen im Körper. Es sind hauptsächlich diese Zellen der Erstabwehr (z.B. Ganulozyten), die mit dem Alcat Test analysiert werden. Die Zellen reagieren mit Entzündungsreaktionen, um eine „Gefahr“ zu neutralisieren. Dabei sind sie breit aufgestellt und reagieren direkt – auch ohne Antikörper – gegen Krankheitserreger oder körperinnere Moleküle.

Diese Zellreaktion ist unspezifisch und daher unabhängig von Proteinstrukturen. Sie geht auch gegen kleinste Moleküle vor, z.B. Komponenten der (industriellen) Ernährung wie Fette, Kohlenhydrate, Wirk- und Vitalstoffe, Zusatzstoffe, Antibiotika u.v.m. Stört z.B. Weizen das Immunsystem und provoziert eine zelluläre Abwehrreaktion, sprechen wir von einer Unverträglichkeit.

Die akuten Auswirkungen der Entzündungen als Folge der zellulären Abwehrprozesse beziehen sich auf den gesamten Körper und seine Immunbalance – das kennt jeder, es ist das Wirkprinzip bei einer Grippe. Wissenschaftler sind überzeugt, dass in der Chronifizierung von Entzündungsprozessen (engl. silent inflammation) die Mitursache vieler Krankheiten zu suchen ist.

 

Wie präzise ist der Test?

Der Alcat Test zeigt eine präzise Zuverlässigkeit bei klinischen und analytischen Validierungen. Unabhängige Doppelblindstudien, dem höchsten Validierungsstandard eines Laborverfahrens, wurden an Instituten und Universitäten durchgeführt. In den letzten 2 Jahren gehörten hierzu begutachtete Publiktaionen in Fachjournals von u.a. Forschern der Yale Universität. Gemäß dieser Studien von unabhängigen Forschern demonstriert der Alcat Test einen hohen Nutzen bei vielfältigen Beschwerden (1-11).

 Für diese Innovation sowie für ihren Kundenservice wurde die Firma mit dem unabhängigen Frost & Sullivan Award 2016 als „bester Anbieter für die Testung von Nahrungsmittel-Intoleranz Nordamerikas“ ausgezeichnet (1).

 

Wie funktioniert der Test?

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Eine zelluäre Abwehrreaktion bringt naturgegeben bestimmte charakteristische Verformungen mit sich (s. Zellgrafik). Diese Zellveränderungen werden vollautomatisch mittels spezieller Impedanz-Durchflusszytometrie erfasst – genannt „nicht-invasives-Echtzeit-Zell-Monitoring“ (Engl.: non-invasive-live-cell-monitoring) – ein Hinweis darauf, dass die Zellen leben und in Jetztzeit mit dem Stimulus konfrontiert werden.

Das sensible Analysegerät erfasst die Anzahl und Größenverteilung der Zellen vor (Basiskurve) und nach der Stimulation (Reaktionskurve) mit einer Substanz und ermittelt algorithmisch präzise den Abweichungsgrad der Messwerte. Diese werden grafisch in vier Reaktionsstärken klassifiziert: Stark, moderat, mild, negativ. (10,11).

„Der Alcat Test ist präzise und effektiv“

Prof. Dr. W. Z. Mehal, Yale School of Medicine; Prof. of Medicine (Digestive Diseases); Director of Yale Weight Loss Program; Director of Fatty Liver Disease Program

Alcat Test / Messung ernährungsinduzierte Immunzellaktivierung

Für weiterführende Literatur können Sie gerne das Wissenschaftliche Dossier zum Alcat Test anfordern.

Es beinhaltet die

  • Rund 45 Quellen zur Studienlage, inklusive doppelblinder Validierungsstudien zur klinischen und analytischen Sensitivität und Spezifität, Beobachtungsstudien sowie experimentelle Studien zu Wirkmechanismen oder mechanistische Untersuchungen. Desweiteren wird auf den wissenschaftlichen Kontext und veraltete Klassifizierungsversuche in allergologischen Systemen eingegangen, u.v.m. 

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Doppelblindstudien & Validierung

Alcat Test Primärliteratur (DBOC, analytische Sensitivität/Spezifität, Sonstige)

Doppelblindstudien zum Alcat Test

(1) Ali et al; Efficacy of individualised diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial; Yale Scholl of Medicine; BMJ Open Gastroenterol. 2017 Sep 20;4(1):e000164. doi: 10.1136/bmjgast-201 (https://bmjopengastro.bmj.com/content/4/1/e000164 )

(2) Garcia-Martinez, I., Weiss, T.R., Yousaf, M.N. et al. A leukocyte activation test identifies food items which induce release of DNA by innate immune peripheral blood leucocytes. Yale School of Medicine; Nutr Metab (Lond) 15, 26 (2018). https://doi.org/10.1186/s12986-018-0260-4

(3) Lukaszuk I.M, Shokrani M, Ghosh Roy P, Hoppensteadt J, and Josephine Umoren; Effects of Antigen Leukocyte Cellular Activation Test-Based Diet on Inflammation, Body Composition, and Medical Symptoms; Northern Illinois University; Alternative and Complementary Therapies VOL. 24, NO. 5; 11 Oct 2018 https://doi.org/10.1089/act.2018.29183.jml

(4) Buck Willis F, Ram Shanmugam, Sarah A Curran. Food Allergen Eliminations for Obesity Reduction: A Comparison Study with Therapeutic Exercise. University of Texas; Food Sci Nutr Res. 2018; 1(1): 1-6.; https://scivisionpub.com/pdfs/food-allergen-eliminations-for-obesity-reduction-a-comparison-study-with-therapeutic-exercise-580.pdf

(5) Michele Di Stefano, Eugenia Vittoria Pesatori, Giulia Francesca Manfredi, Mara De Amici, Giacomo Grandi, Alessandro Gabriele, Davide Iozzi, Giuseppe Di Fede; Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5; University of Pavia; Clin Nutr ESPEN; 2018 Dec;28:127-131. DOI: 10.1016/j.clnesp.2018.08.017 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30390869/

(6) Pierluigi Pompei, Iolanda Grappasonni, Stefania Scuri, Fabio Petrelli, Enea Traini, Sacha Sorrentino, Giuseppe Di Fede: A Clinical Evidence of a Correlation Between Insulin Resistance and the ALCAT Food Intolerance Test; University of Camerino; Altern Ther Health Med; 2019 Mar;25(2):22-38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30990791

(7) Pietschmann, N. „Food Intolerance: Immune Activation Through Diet-associated Stimuli in Chronic Disease,“ Altern Ther Health Med, vol. 21, no. 4, pp. 42-52, 2015 Jul-Aug 2015

(8) “High Correlation of the Alcat Test Results with Double Blind Challenge (DBC) in Food Sensitivity“; Fell, Brostoff & Pasula, Präsentation der Studiendurchführung und Ergebnisse beim 45. Annual Congress of the American College of Allergy and Immunology, Los Angeles vom 12. – 16. November 1988 und anschließend Veröffentlichung in den Annals of Allergy.

(9) “Alcat a new test for food induced problems in medicine?“ Fell et al., Präsentation der Studiendurchführung und Ergebnisse beim Jahrestreffen der American Academy of  Otolaryngic Allergy, Washington DC, 1. Oktober 1988

(10) ”Alcat® – a new cellular test for food sensitivity“; Fell, Brostoff & Soulsby, Präsentation der Studiendurchführung und Ergebnisse beim Jahrestreffen der American In-Vitro Allergy & Immunology Society, August 1990, Toronto, Canada

(11) ”Cellular responses to food in irritable bowel syndrome – an investigation of the Alcat Test“; Fell, Soulsby & Brostoff, Publikation der zusammengefassten Studien-Ergebnisse im Journal of Nutritional Medicine, Vol. 2, Nr. 2, 1991

(12) “Diagnostic Value of Alcat Test in intolerance to food additives compared with double blind placebo controlled (DBPC) oral challenges“ L. Hoj, J Allerg Clin Immun 1 (3); 1996

Reproduzierbarkeitsstudien:

(13) “Reproducibility of the Alcat Test”; Studie von Dr. Paul Potter an der Universität Kapstadt, Johannesburg, Südafrika 1994.

(14) “Reproducibility of the Antigen Leukocyte Cellular Antibody Test (Alcat) – Statistical Analysis, Summary Statistics & Scientific Report“, University of the Range Free State in Bloemfontein, Südafrika, Dr. WML Neetling and Dr. AM Kachelhoffer von Januar – April, 1998.

(15) “Parexel Medstat Final Statistical Report – Study of the Alcat Test in 10 subjects”, Dr. Per Fuglerud, Parexel Norwegen, Nov. 1999

(16) Study Comparing Alcat Test Results With Flow Cytometry and Microscop, Dr. Gitte Jensen, NIS Labs (Natural Immune System) Oregon, USA, 2009

Alcat Studien – Sonstige

(17) ”Evaluation of Alcat Test Results in the Non-IgE Mediated Pathology of the Skin” DeAmici et al., Studiendurchführung und -bericht der Universität von Pavia, Italien. Presented at the 30th Congress of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology, 11 – 15 June 2011 – Istanbul, Turkey. (Poster Presentation, Abstract #553)

(18) ”Alcat Test Results in the Treatment of Gastrointestinal Symptoms” Berardi L. et al., Studiendurchführung und -bericht der Universität von Pavia, Italien. Presented at the 30th Congress of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology, 11 – 15 June 2011 – Istanbul, Turkey. (Poster Presentation, Abstract #552)

(19) ”Rational management of food intolerance in an elite soccer club” Angelini et al., Journal of the International Society of Sports Nutrition 2011, 8(Suppl 1):36

(20) ”Alcat Test Identifies Food Intolerance in Patients with Gastrointestinal Symptoms” Berardi et al., Report of the XXVIII Congress of the European Academy of Allergy & Clinical Immunology, European Journal of Allergy and Clinical Immunology, Supplement 90, Volume 64, 2009, pg. 490.

(21) “Food Intolerance in Patients with Cutaneous Diseases: Diagnostic Value of the Alcat Test” Berardi et al., Report of the XXVIII Congress of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology, European Journal of Allergy and Clinical Immunology, Supplement 90, Volume 64, 2009, pg. 490.

(22) “The Effect of the Alcat Test Diet Therapy for Food Sensitivity in Patients with Obesity” Akmal et al., Middle East Journal of Family Medicine. April 2009 – Vol. 7, Issue 3.

(23) ” IMS Health Economics and Outcomes Research – Influence of Food Intolerance in Migraines: Final Report of Statistical Results” Immunological Center of Cataluna, Version 3, December 28, 2006.

(24) “A Comparison of the Alcat Test for Food Reactions Amongst 2 Population Sub-Groups” Studienpräsentation von Dr. DH Sandberg und Dr. MJ Pasula, 45th Annual Congress of the American College of Allergy and Immunology, Los Angeles, CA: November 12 – 16, 1998, publiziert in den Annals of Allergy.

(25) “The Short Term Efficacy of the Alcat Test of Food Sensitivities to Facilitate Changes in Body Composition and Self-Reported Disease Symptoms: A Randomized Controlled Study” Kaats et al. in Am J of Bariatric Med, Spring 1996: 18 – 23.

(26) “El test Alcat de sensibilidad a los alimentos y su interés en Medicina Estética Cabo-Soler JR. Alcuni Particolari Della Dieta In Medicina Estetica (Comments On Diets In Esthetic Medicine)”. Abstract of 14th Med Day of Esthetical Medicine & Dermatological Survey. Venice, Italy, Sep. 22 – 23, 1995. Published in the proceedings.

(27) “Outcome Study in 353 Consecutive Patients Following The Alcat Diet”, Studie von Dr. Lene Hoj in Kopenhagen, Allergy Clinic Charlottenlund, Dänemark 1998. Non-Published.

(28) “Prevalence of food allergy and intolerance in children based on MAST CLA and Alcat Tests” Buczylko et al., Rocz Akad Med Bialymst. 1995; 40(3):452 – 456.

(29) “Alcat Test Results in the Treatment of Respiratory and Gastrointestinal Symptoms, Arthritis, Skin and Central Nervous System” Mylek et al., Rocz Akad Med Bialymst. 1995; 40(3): 625 – 629.

(30) “Food Intolerance in Patients with Angioedema and Chronic Urticaria. An investigation by RAST and Alcat Test Studie von Dr. Lene Hoj, präsentiert beim XVI European Congress of Allergy and Clinical Immunology”, Madrid, Spanien: June 25 – 30, 1995 und publiziert im European Journal of Allergy and Clinical Immunology – Supplement, No. 26, Vol. 50, 1995.

(31) “Multiple Pathogenic Mechanisms in Food Sensitivity Reaction In-Vitro”. Pasula MJ, Puccio SG, 4th International Symposium on Immunological and Clinical Problems of Food Allergy, Milan, Italy. November 5 – 9, 1989. Abstract Symposium Book, pg. 37.

(32) “Influence of Food antigens on Volumes of Circulating White Blood Cells and Platelets Aggregation Studienpräsentation beim 4. Symposium on Immunological and Clinical Problems of Food Allergy”, Mailand, Italien, 5. – 9. November 1989

(33) “The Alcat Test – A Guide and Barometer in the Therapy of Environmental and Food Sensitivities”. Dr. BA Solomon, Environmental Medicine, Vol. 9, Number 2, 1992:2 – 6

(34) “Pilot Study into the Effect of Naturally Occurring Pharmacoactive Agents on the Alcat Test”. Fell, PJ. American Otolaryngic Allergy Association Annual Meeting, September 27, 1991, Kansas City, MO. Published in the proceedings.

(35) “Inhibitory Effect of Sodium Cromoglycate on Granulocyte Response to Food Antigens In-Vitro”. Fell PJ, Sandberg DH, Pasula MJ. 47th Annual meeting of the American College of Allergy & Immunology, November 10 – 14, 1990, San Francisco, CA. Publ. in proceedings.

(36) “Gastrointestinal Complaints Related to Diet”, DH Sandberg, International Pediatrics, Vol. 5 No. 1, 1990:23 – 9.

(37) “South African Outcome Study randomisierte Studie an 274 Patienten”, Dr. Jan Geldenhuys, Johannesburg, Südafrika, 1997

(38) “Allergie alimentari. Tecniche diagnostiche a confronto [Food allergy: comparison of diagnostic techniques]”, Mancini S, Fierimonte V, Iacovoni R, Spaini A, Viarani P, Pichi A., Minerva Pediatr. 1995 May;47(5):159-63 [Italian]

(39). „Technical Study Comparing The Alcat Methodology With Activation Of Granulocytes Following Challenge With Zymosan“. Studie von Dr. Cristina Mele der Universität von Rom.

(40) “Autism – a multidisciplinary approach to treatment”, Kotsanis et al. 1994. Diese Studie wurde unter der Leitung von Dr. Constantine A. Kotsanis durchgeführt. Die Ergebnisse wurden auf dem Jahrestreffen der American Academy of Otolaryngic Allergy 1994 präsentiert und stehen auf der Webseite des Kotsianis Instituts zur Verfügung. https://www.kotsanisinstitute.com

(41) “Controversial antigen leucocyte cellular antibody test (Alcat): a non specific inhibitory effect of alpha glycoproteins”, Kedryna & Guminska, Med Sci Monit 1999; 5(2):BR193 – 197.

(42) “Ogni intervento comincia a tavola”, Mele Cristina, Medici Oggi, Maggio 2002: 210 – 213

(43) “Evaluation of the cytotoxic food test and the Alcat (antigen leukocyte cellular antibody test)”. Pol Merkuriusz Lek. 1997 Feb;2(8):154 – 9.

(44) “The Alcat Test: in vitro procedure for determining food sensitivities”, Pasula MJ., Folia Med Cracov. 1993; 34(1 –4):153 –7.

(45) “Pharmacoactive Compounds in Foods – The effect on the Alcat Test in Healthy volunteers and patients suffering from Migraine” Fell PJ, Brostoff J, Pasula M. AAOA News 9:2:29.

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Yale Universität

Signifikante Verbesserung des Reizdarmsyndroms durch den Alcat Test

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Northern University Illinois

Alcat-Ernährung reduziert Entzündungen, Körpergewicht und klinische Symptome

Universität Texas

Alcat-Ernährung reduziert Entzündungen, Körpergewicht und klinische Symptome

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Universität Pavia

Validiert als BIOMARKER für Nicht-Zöliakie-Guten-Empfindlichkeit

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Yale Universität

Der Alcat Test identifiziert Lebensmittel, die zur Freisetzung von proentzündlichen
Markern und zur Aktivierung von angeborenen Immunzellen führen

Universität Camerino

Korrelation zwischen Insulinresistenz und Alcat Lebensmittel-Intoleranz Test

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Cell Science Systems Corp.

Hohe Nahrungsmittelüberempfindlichkeit korreliert mit erhöhtem Nährstoffmangel, stärkerer Reaktion auf oxidativen Stress und niedrigerem Immun-Redox-Status. 

Alcat Primär-/Sekundärliteratur - Aktivierung unspezifisches Immunsystem & Erkrankungen

(1) Sollid, L.M. and Jabri, B. „Triggers and drivers of autoimmunity: lessons from coeliac disease,“ Nat Rev Immunol, vol. 13, no. 4, pp.294-302, 04 2013.

[2] Garcia-Martinez, I., Weiss, T.R., Ali, A. and Mehal, W.Z. „The ALCAT Test Predicts the Release of DNA and Myeloperoxidase by Innate Immune Peripheral Blood Leukocytes via a PKC Dependent Pathway,“ presented at the he International Congress on Integrative Medicine and Health (ICIMH), Las Vegas, Nevada, USA,  2016.

[3] Ali, A. et al. “Efficacy of individualised diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial.” BMJ Open Gastroenterol, vol. 4, no 1, p. e000164, Sep 2017.

[4] Kau, A.L., Ahern, P.P., Griffin, N.W., Goodman, A.L. and Gordon, J.I. „Human nutrition, the gut microbiome and the immune system,“ Nature, vol. 474, no. 7351, pp. 327-36, Jun 2011.

[5] Berardi, L., De Amici, M., Vignini, A., Mantegna, G. and Mosca, M. „Alcat Test identifies food intolerance in patients with gastrointestinal symptoms,“ presented at the The XXVIII European Academy of Allergy and Clinical Immunology Congress Warsaw, Poland, 2009.

[6] Pietschmann, N. „Food Intolerance: Immune Activation Through Diet-associated Stimuli in Chronic Disease,“ Altern Ther Health Med, vol. 21, no. 4, pp. 42-52, 2015 Jul-Aug 2015.

[7] Berardi, L., De Amici, M., Vignini, A., Torre, C. and Mosca, M. „Food intolerance in patients with cutaneous diseases: diagnostic value of the alcat test,“ Allergy: European Journal of Allergy and Clinical Immunology, vol. 64, p. 490, 2009.

[8] Buczyłko, K. et al. „Prevalence of food allergy and intolerance in children based on MAST CLA and ALCAT tests,“ Rocz Akad Med Bialymst, vol. 40, no. 3, pp. 452-6, 1995.

[9] Mancini, S., Fierimonte, V., Iacovoni, R., Spaini, A., Viarani, P., and Pichi, A. „[Food allergy: comparison of diagnostic techniques],“ inita), Minerva Pediatr, vol. 47, no. 5, pp. 159-63, May 1995.

[10] Sharma, S. et al. „Association of variants in  innate immune genes with asthma and eczema,“ Pediatr Allergy Immunol, vol. 23, no. 4, pp. 315-23, Jun 2012.

[11] Sweeney, C.M., Tobin, A.M. and Kirby, B. „Innate immunity in the pathogenesis of  psoriasis,“ Arch Dermatol Res, vol. 303, no. 10, pp. 691-705, Dec 2011.

[12] Mylek, D. „ALCAT Test results in the treatment of respiratory and gastrointestinal symptoms, arthritis, skin and central nervous system,“ Rocz Akad Med Bialymst, vol. 40, no. 3, pp. 625-9, 1995.

[13] Rashtak, S., Snyder, M.R., Pittock, S.J., Wu, T.T., Gandhi, M.J. and Murray, J.A. „Serology of celiac disease in gluten-sensitive ataxia or neuropathy: role of deamidated gliadin antibody,“ J Neuroimmunol, vol. 230, no. 1-2, pp. 130-4, Jan 2011.

[14] Vitte, J., Michel, B.F., Bongrand, P. and Gastaut, J.L. „Oxidative stress level in circulating neutrophils is linked to neurodegenerative diseases,“ J Clin Immunol, vol. 24, no. 6, pp. 683-92, Nov 2004.

[15] Jyonouchi, H. „Food allergy and autism spectrum disorders: is there a link?,“ Curr Allergy Asthma Rep, vol. 9, no. 3, pp. 194-201, May 2009.

[16] Jyonouchi, H., Geng, L., Streck, D.L. and Toruner, G.A. „Children with autism spectrum disorders (ASD) who exhibit chronic gastrointestinal (GI) symptoms and marked fluctuation of behavioral symptoms exhibit distinct innate immune abnormalities and transcriptional profiles of peripheral blood (PB) monocytes,“ J Neuroimmunol, vol. 238, no. 1-2, pp. 73-80, Sep 2011.

[17] Samaroo, D. et al. „Novel immune response to gluten in individuals with schizophrenia,“ Schizophr Res, vol. 118, no. 1-3, pp. 248-55, May 2010.

[18] Dickerson, F., Stallings, C., Origoni, A., Vaughan, C., Khushalani, S. and Yolken, R. „Markers of gluten sensitivity in acute mania: a longitudinal study,“ Psychiatry Res, vol. 196, no. 1, pp. 68-71, Mar 2012.

[19] Pan, A. et al. “Depression and risk of stroke morbidity and mortality: a meta-analysis and systematic review.” JAMA, vol. 306, no 11, pp.1241-9, Sep 2011.

(20) P., Samuel, L.J., Miller, E.R. and Szanton, S.L. „Depression and oxidative stress: results from a meta-analysis of observational studies,“ Psychosom Med, vol. 76, no. 1, pp. 12-9, Jan 2014.

[21] Rybka, J. et al. „Interplay between the pro-oxidant and antioxidant systems and proinflammatory cytokine levels, in relation to iron metabolism and the erythron in epression,“ Free Radic Biol Med, vol. 63, pp. 187-94, Oct 2013.

[22] Liu, T. et al. „A Meta-Analysis of Oxidative Stress Markers in Depression,“ PLoS One, vol. 10, no. 10, p. e0138904, 2015.

[23] Bajpai, A., Verma, A.K., Srivastava, M. and Srivastava, R. „Oxidative stress and major depression,“ J Clin Diagn Res, vol. 8, no. 12, pp. CC04-7, Dec 2014.

[24] Galecki, P. „Oxidative Stress inDepression,“ in Systems Biology of Free Radicals and Antioxidants, I. Laher, Ed. Germany: Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2014, pp. 2369-2395.

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+++ Disclaimer +++

Der Alcat Test ist als Ernährungskonzept und Gesundheitsberatung der komplementären Ernährungstherapie zu verstehen und ist KEIN Diagnose- oder HeilverfahrenDie Ernährung allein ist bei Erkrankungen KEIN Ersatz für eine sorgfältige Diagnostik und medizinische Versorgung.

Der Alcat Test sollte daher bei einer Vorerkrankung in Absprache mit einem Arzt /Ärztin oder Therapeut/In durchgeführt werden. Dieser kann ihn integrativ kompatibel in den Behandlungsplan einbauen. Eine gesunde Ernährung nach dem Alcat-Prinzip ist aber problemlos zur Prävention anwendbar.

Wir betonen, dass der Alcat Test KEINE Parameter des spezifischen Immunsystems misst, d.h, es werden keine Antikörperspiegel gemessen und es handelt sich nicht um einen LTT /Lymphozytentransformationstest, sondern es werden zellvermittelte nahrungsmittelbedingte Überempfindlichkeiten untersucht, die vornehmlich durch das angeborene Immunsystem vermittelt werden.

Somit diagnostiziert der Alcat Test KEINE Lebensmittelallergien (Typ 1/IgE – diese müssen unbedingt weiter gemieden werden!) und KEINE enzymatisch bedingte Intoleranzen auf Lactose, Fructose oder Histamin.

Es ist möglich, dass bei bestehender klassischer Allergie oder Intoleranz trotzdem gleichzeitig das angeborene Immunsystem aktiviert sein kann und schliesst somit keine zellvermittelte entzündungsfördernde Reaktivität aus, wie sie beim Alcat Test gemessen wird. 

Wir distanzieren uns ausdrücklich von Antikörpertests der IgG Klasse(n).