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für Fachkreise

Nahrungsmittelunverträglichkeit Anwendungsgebiete

Der Alcat Test für Nahrungsmittel- und Chemikalienüberempfindlichkeit bereichert Ihr Praxisportfolio mit einem medizinisch sinnvollen Ernährungskonzept für die Prävention und bei entzündungsbedingten Erkrankungen. 

Leukozytenaktivierungstest

Der Alcat Test ist eine funktionale Blutanalyse zur Untersuchung zellvermittelter Immunreaktionen gerichtet gegen

  • Lebensmittel,
  • Additive, Chemikalien, Medikamentenstoffe,
  • Phytopharmaka (Heilkräuter verwendet in Supplementa),
  • Schimmelpilze oder
  • Biogene Amine. 

500 Substanzen können in flexiblen Modulen patientenspezifisch auf Verträglichkeit getestet werden. 

Klinische Anwendung

Der Alcat Test bietet ein auf Labordaten basierendes Ernährunskonzept zum Management von Patienten mit inflammationsassoziierten Beschwerden und zur gesundheitlichen Prävention oder Optimierung der Gesundheit, Performance und Vitalität (Sportmedizin).

Studien zeigen, dass sich Beschwerden mit entzündlicher Komponente signifikant verbesserten durch die Ernährungsumstellung auf Basis der Laborergebnisse.

Wissenschaftliche Evidenz

Die klinische Sensitivität, Spezifität und der Benefit des Labortests auf funktioneller zellulärer Ebene wurde in unabhängigen Doppelblindstudien untersucht. 

Doppelblindstudien zum Alcat Test legen nahe, dass diese Labormethode effektiv für die objektive Vorgabe eines individuellen Diätprogramms angesehen werden kann und dass direkte Immunzellreaktionen ein wegweisender Biomarker sein können, um proinflammatorische Lebensmittelunverträglichkeiten zu untersuchen.

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validierte Analyse

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große Auswahl

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patientenfreundliche Resultate

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persönliche Betreuung

 Wann auf Unverträglichkeiten testen?

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Prävention, Leistung, Gewicht

Gesundheitsbewusste, Athleten, Schwangere,…
Studien legen nahe, dass sich die Alcat-Ernährungsumstellung zur Kontrolle von Entzündungen positiv auswirkt auf Körper, Geist und Seele und dass die antiinflammatorische Diät signifikant bei der Gewichtsreduzierung helfen kann. 

 

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Diagnostikum, Behandlung, Ursachen

Bei unspezifischen und chronisch entzündlichen ErkrankungenZur komplementären Ernährungstherapie von Erkrankungen, die mit silent inflammation, einem dauerhaft aktivierten angeborenen Immunsystem, oder dessen Fehlfunktion in Verbindung stehen können.
(S. Indikationen)

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Erhöhte Entzündungswerte

Unabhängig von klinisch manifesten Erkrankungen ist die Durchführung des Alcat Test bereits bei einzelnen und/oder kombiniert auffälligen Werten sinnvoll, um einem potentiellen Krankheitsprozess entgegenzuwirken und die Balance des Organismus zu fördern. (S. Biomarker)

 

Indikationen

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Der Alcat Test findet häufig Anwendung bei chronischen (entzündlichen) Erkrankungen, die mit einem dauerhaft aktivierten angeborenem Immunsystem (stiller Inflammation) in Beziehung stehen (1). Die Auswirkungen können anfangs subtil, in ihrer Langzeitwirkung jedoch schwerwiegend sein. Immunzellen bilden die Basis für Mikro-Inflammationen im Darmgewebe. Wenn sie sich unbemerkt ausbreiten, können sie sich in anderen Geweben manifestieren und zu chronischen Entzündungen mit Folgeerkrankungen führen.

Magen-Darm-Erkrankungen

Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Reizdarmsyndrom, entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Reflux, Malabsorption (2-7)

Neurologische und psychische Erkrankungen

Migräne, Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Alzheimer, Chronische Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Depression, ADHS/ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit/ohne Hyperaktivität), Neuropathien, Autismus, Schizophrenie (4, 13-24)

Stoffwechselkrankheiten / Gefäßerkrankungen / hormonelle Störungen

Fettsucht (Adipositas), Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Diabetes, Gewichtsverlust und Unfähigkeit zur Gewichtsreduktion, Schilddrüsenerkrankungen, Arterienverkalkung, Unfruchtbarkeit, unregelmäßige Menstruation (27-37, 50)

Immunsystem und sonstige begünstigte Komorbiditäten

Geschwächter Immunstatus gegenüber viralen Infekten, Autoimmunerkrankungen, Tumore/Krebs (5, 38 – 47)

Hauterkrankungen

Hautausschlag (Ekzeme), Schuppenflechte (Psoriasis), Reibeisenhaut (Keratosis pilaris), Nesselsucht (Urtikaria), Akne (4, 8-12)

Atemwegserkrankungen

Chronischer Husten, wiederkehrende Erkältung, Keuchen /Luftröhren-verengung, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Asthma (4, 11, 25-26)

Muskuloskeletale Erkrankungen

Steife oder wunde Gelenke, Gelenkentzündung (Arthritis), Sehnenentzündung (Tendinitis), Muskelschmerzen (Fibromyalgie) (4, 38, 43, 50)

Peridontale Erkrankungen

z.B. Parodontose (Zahnfleischschwund), Zahnfleischentzündungen       /-blutungen (48-49)

Richtungsweisende Biomarker

Alcattest
Unabhängig von klinisch manifesten Erkrankungen ist die Durchführung des Alcat Test bereits bei einzelnen und/oder kombiniert auffälligen Markern empfehlenswert, die auf eine lokale (z.B. Darm) und/oder systemische Entzündung, d.h. auf eine Aktivierung des angeborenen Immunsystems (z.B. Aktivierungs- und Degranulierungsreaktion von Leukozyten), hinweisen.

Auch kann eine herabgesetzte mitochondriale Energieleistung, bzw. mangelnde Stressresistenz, mit einem geschwächten Immunsystem einhergehen.

Eine gezielte Ernährungsumstellung könnte dem entgegenwirken.

Lebensmittelallergie vs. Unverträglichkeit

Es gibt verschiedene Arten von Reaktionen auf Lebensmittel. Die Begriffe „Allergie“, „Intoleranz“ oder „Überempfindlichkeit /Unverträglichkeit“ werden oft synonym oder auch falsch verwendet. Die folgende Klarstellung gibt Ihnen einen Überblick für grundsätzliche Definitionen und Klassifizierungen.

Alcat Test

Der Alcat Test untersucht  zellvermittelte Lebensmittel- Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit.

Die Symptome einer Unverträglichkeit, Überempfindlichkeit oder Sensitivität (engl. Sensitivity) können Stunden oder Tage nach dem Verzehr auftreten.

Es handelt sich um Entzündungs-prozesse, deren spürbare Auswirkungen breitgefächert sein können: Verdauungsprobleme, wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl, Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit, Hautprobleme, Arthritis, Fokus- und Aufmerksamkeitsprobleme, starke Stimmungsschwankungen u.v.m.

Die Entzündung, bedingt durch die zelluläre Direktabwehr, ist oft milder und unterschwellig, ohne dass die Ursache erkannt wird – anders als bei IgE-vermittelter Allergie. Betroffene können bei Unverträglichkeit in der Regel kleine Mengen des Lebensmittels tolerieren.

Der Alcat Test ist also ein Unverträglichkeitstest – ein Testverfahren zur Beurteilung der angeborenen Immunzellreaktion hinsichtlich der Immuntoleranz von Lebensmitteln.

Klassische Allergie

Eine klassische Lebensmittelallergie (Typ-1 oder Soforttyp) ist eine Immunreaktion, die durch IgE Antikörper (Immunglobulin E) vermittelt wird und meist SOFORT und sehr heftig, u.U. lebensbedrohlich, auftritt.

Selbst kleine Mengen können die Reaktion des Immunsystems auslösen. Das Immunsystem greift ein bestimmtes Protein an, als wäre es ein schädlicher Erreger. Die Symptome können unterschiedlich sein und umfassen ein Kribbeln im Mund, Nesselsucht, Ausschlag, sofortiges Erbrechen, Keuchen, Ödeme – Schwellungen von Körperteilen wie Rachen, Zunge und Gesicht. Wenn die allergische Reaktion sehr heftig und lebensbedrohlich ist, wird sie als Anaphylaxie bezeichnet.

Nach der Diagnose einer Typ-1 Allergie ist es sehr wichtig, ein solches Lebensmittel strikt zu vermeiden, oft ein Leben lang!

Intoleranz

Das Wort “Intoleranz” steht für Beschwerden, die aufgrund eines Enzymmangels oder eines Transportdefekts auftreten. Es handelt sich nicht um Immunreaktionen, sondern um Stoffwechselstörungen.

Die bekanntesten Vertreter sind die Lactose-Intoleranz und die Fructose-Malabsorption.

Tatsächlich handelt sich nicht um eine Immunabwehr-Reaktion, sondern um die Folge einer unzureichenden Produktion von Verdauungsenzymen, die für bestimmte Lebensmittelbestandteile notwendig sind. Bei der Lactose-Intoleranz wird das Enzym Lactase nicht in ausreichender Menge hergestellt, das für die Verdauung des Milchzuckers, der Lactose, notwendig ist. Folglich kann die Milch nicht „verdaut“ werden.

Der Alcat Test ist ein Leukozyten-Aktivierungstest

Die Leukozyten einer Patienten-Vollblutprobe werden mit einzelnen Lebensmitteln /Zusatzstoffen in vitro konfrontiert, Target sind die Immunantworten der unspezifischen zellulären Erstabwehr.

Keine IgE-vermittelte Allergie!

Granulozyten bilden mit 60-85% der zirkulierenden Leukozyten die vorherrschende Immunzellpopulation im menschlichen Blut. Ein entscheidendes Charakteristikum der angeborenen Zellabwehr ist, dass sie unspezifisch gegen ein breites Spektrum exo- und endogener Moleküle vorgeht. Die Zellen können direkt Gefahrenmoleküle identifizieren, z.B. Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Wirk- und Vitalstoffe, Additive, Toxine u.v.m., die möglicherweise nicht durch Antikörper (spezifische Immunität) erkannt werden.

Eine Überaktivierung des Immunsystems (z.B. durch Ernährung) kann zu Dauer-inflammation und Gewebeschäden führen. Alle Leukozyten-Reaktionstypen gehen mit charakteristischen Veränderungen des/r Zellvolumens/ -anzahl einher, welche beim Alcat Test mittels präziser Impedanz-Durchflusszytometrie gemessen werden.

Ziel des Alcat Ernährungskonzepts ist es, die Immunbalance zu fördern und eine Überaktivierung des Immunsystems und einhergehende Folgen zu unterbinden.

Darmassoziiertes Immunsystem und
gestörte Barriere zur Umwelt – Leaky Gut

Das darmassoziierte lymphatische Gewebe / darmassoziierte Immun-system oder GALT (engl. gut associated lymphoid tissue) ist Teil des lymphatischen Systems im Bereich des Darms. Aufgrund der großen Oberfläche hat der Darm besondere Bedeutung für das Immunsystem.

Zellreaktionen und Unverträglichkeiten können durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Zonula occludens, der parazellulären Barriere des Darmes, die den Fluss von Molekülen über das Epithel kontrolliert, begünstigt werden und daher zum vermehrten Kontakt von Immunzellen und Nahrungsmitteln führen. Im Volksmunde spricht man vom Leaky Gut Syndrom.

Ursachen: Wiederholte Antibiotikatherapien, Stress, Magen-Darm-Infekte, entzündliche Darmerkrankungen, Zusatzstoffe, Alkohol-konsum, Medikamente, Traumata u.v.m. sind Faktoren, die zum “leaky gut” beitragen können.

Eine zentrale Schlüsselrolle des angeborenen Immunsystems ist es, Entscheidungen zwischen „gefährlich/ungefährlich“ zu treffen. Die Granulozyten reagieren direkt und unspezifisch auf exogene oder endogene Faktoren ohne vorherigen Kontakt.

Brandherde und Inflammationskaskaden werden u.A. durch die unspezifische Zellabwehr initiiert und aufrecht erhalten (silent inflammation). Sie können den Stoffwechsel, das Nerven-, Hormon-, Gefäß- und Immunsystem und daher auch die Psyche beeinflussen.

Die Ernährung beeinflusst die Wechselwirkung des Immunsystems und die mikrobiellen Flora sowohl positiv als auch negativ. Die Entlastung (= Stärkung/Unterstützung) des Immunsystems von Entzündungs-triggern aus der Ernährung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Therapieerfolg.

Wirkmechanismus: Molekulare Prozesse bei der Granulozyten-Aktivierung

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(A) Triggererkennung

Funktionell lässt sich das Immunsystem in eine unspezifische (angeborene) und eine spezifische (erworbene) Abwehr gliedern, die sowohl aus zellulären als auch aus humoralen (löslichen) Komponenten bestehen (siehe Tab. 1). Beide Abwehrsysteme sind eng miteinander verknüpft und arbeiten synergistisch.

Die unspezifische Abwehr, bereits zum Zeitpunkt der Geburt weitgehend funktionstüchtig und daher auch als angeborenes Immunsystem bezeichnet, richtet sich gegen häufig vorkommende Oberflächenstrukturen von exogenen Faktoren (z.B. Pathogene), die als PAMPs = pathogen associated molecular patterns (pathogenassoziierte molekulare Muster) bezeichnet werden. Im Zusammenhang mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen sind jedoch die DAMPs = danger/damage associated molecular patterns (gefahr/schadenassoziierte molekulare Moleküle) in der intensiven aktuellen Forschung. Hierzu gehören auch Nahrungsmittelpartikel oder Moleküle, aber auch z.B. DNA-Addukte, Hitzeschockproteine u.v.m.

Sowohl PAMPs als auch DAMPs aktivieren u.a. Granulozyten, Makrophagen oder auch dendritische Zellen über pattern recognition receptors (PRR) – spezifische Oberflächenrezeptoren – wie TLR, NOD-like Rezeptoren und andere. 

(B) Abflachung der Zelle / Morphologische Veränderungen

Die Immunzellaktivierung  (hier neutrophiler Granulozyt) führt zu bestimmten charakteristischen Größen-, Form- und Volumenveränderungen. In deren Folge flachen die Immunzellen ab und die Zellkernmembran beginnt sich aufzulösen. In diesem Stadium ist die Zell-zu-Zell Kommunikation aktiv. Erkennen Zellen des unspezifischen Immunsystems PAMPs oder DAMPs, so werden diese phagozytiert und zerstört. Gleichzeitig werden Botenstoffe freigesetzt, die weitere Immunzellen anlocken können, eine Entzündungsreaktion auslösen oder auch durch die Rekrutierung von Lymphozyten die spezifische Abwehr aktivieren können.

(C) Anschwellen der Zelle (Auflösung Segmentierung Zellkern und Granula)

Im nächsten Schritt geht die Segmentierung des Zellkerns verloren, die Granula (mit proinflammatorischen Mediatoren)
lösen sich auf und das Zellkernplasma vermischt sich mit dem Zellplasma.

(D) Degranulation und NET-Bildung (Neutrophil Exztacellular Traps)

Abschließend bricht die Zellmembran auf und aufgrund der Degranulation werden die entzündlichen Mediatoren (z.B. TNFα, Il-1) freigesetzt, aber ebenso auch reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die zu lokalen Gewebsschädigungen führen können. Daneben können neutrophile Granulozyten sogenannte Neutrophil Extracellular Traps (NET), extrazelluläre Fasern aus Granula-Proteinen und Chromatin, ausschleudern, damit Pathogene oder interne Gefahrenmoleküle gebunden und eliminiert werden können.

Erstmalig hat ein Forscherteam der Yale Universität bei Lebensmittelreaktionen erhöhte zellfreie DNA (cfDNA) Überstände gemessen, die indikativ sein können für NETs. Die Formation von ETs durch neutrophile/eosiniphile Granulozyten oder Mastzellen ist ein wichtiger Mechanismus der angeborenen Immunabwehr. Bei der ETosis platzt die Immunzelle und setzt ihre toxischen Inhalte frei. Dabei entsteht eine spezielle „Falle“, bestehend aus dekondensierten Chromatinfasern mit den antimikrobiellen Mediatoren aus den Granulaten inkl. freigesetzter proentzündlich wirkender DNA. NETs und cfDNA bei Alcat Reaktionen werden derzeit aktiv untersucht.

Messmethode

Wie werden beim Alcat Test die morphologischen Zellveränderungen erfasst?

Der Goldstandard zur Identifikation einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (NMU) ist die orale Provokation. Demnach kann nur ein immunologischer Bluttest den Goldstandard erreichen, der die Wirkung von NM-Substanzen auf genau jene Immunparameter misst, die für die biologische Effektorfunktion verantwortlich sind.

Ein Zellaktivierungstest, der Leukozyten bei der Konfrontation mit NM-Extrakten erfasst, würde den Anforderungen entsprechen und zuverlässig die potentiell schädlichen Substanzen identifizieren (messbare zelluläre Veränderungen der Neutrophilen Granulozyen). So könnten die verschiedenen, an einer Intoleranz-Reaktion beteiligten, komplexen Immunmechanismen in ihrer Gesamtwirkung auf die Blutzellen erfasst werden.

Auf der Seite “Science” finden Sie detailierte Informationen zur Messtechnik zur Qualität und Präzision der Impedanz-Durchflusszytometrie.

Alcattest Defense Mechanisms

Grafik: Data- und extrazelluläre Tötungsmechanismen angeborener Immunzellen, die mit charakterlichen morphologischen Zellveränderungen einhergehen.

Messtechnik (Impedanz-Durchflusszytometrie)

Die elektrische Impedanz-Durchflusszytometrie (Blutzelluntersuchung) wird als traditionelle Standardmethode zum Zählen von Zellen verwendet – auch bekannt als das Coulter-Prinzip. Es wird in fast jedem hämatologischen Analysegerät verwendet. Dabei wird Vollblut zwischen zwei Elektroden durch eine Öffnung geleitet, die so eng ist, dass jeweils nur eine Zelle hindurchtreten kann. Mit Hilfe der hydrodynamischen Fokussierung werden die Zellen Zelle für Zelle durch die Öffnung geschickt.

Warum wird die Impedanzmethode als Messtechnik für den Alcat Test verwendet?

Die Zellveränderungen werden beim Alcat Test vollautomatisch markierungsfrei mittels spezieller Impedanz-Durchflusszytometrie erfasst – genannt nicht-invasives-Echtzeit-Zell-Monitoring“. Das Messprinzip des verwendeten Geräts „RoboCAT II“ beruht darauf, dass sich beim Durchtritt einer Zelle durch ein elektrisches Feld der Widerstand in Abhängigkeit vom Zellvolumen verändert (Impedanz). Die Anzahl und Größenverteilung der Zellen wird erfasst und grafisch dargestellt. Zur relativen Analyse wird der Grad der Abweichung der Messwerte zum Kontrollansatz (Negativkontrolle) per Computer algorithmen-gestützt ermittelt und in vier Reaktionsstärken klassifiziert: Stark, moderat, mild, negativ.

Die Messtechnik beim Alcat Test ist eine spezielle Impedanz-Durchflusszytometrie. Gemäß aktuellem Stand der Wissenschaft wird sie zur Analyse früher zellulärer Reaktionen verwendet und gilt anderen verfügbaren Methoden zur Analyse von Zellreaktionen als überlegen. Die Analyse der Zellreaktionen mit herkömmlichen Durchflusszytometern kann frühzeitige adverse Zellreaktionen übersehen.

Hier sei u. a. auf  Prof. M. Cooper verwiesen, ein Pionier in der markierungsfreien Technik für „Kontinuierliches nicht-invasives Echtzeit-Zell-Monitoring“. Er veröffentlichte zu diesem Thema folgende zwei Bücher: „Label-Free Technologies for Drug Discovery“ (Wiley-Blackwell) und „Label-free Biosensors: Techniques and Applications“ (Cambridge University Press). 

https://en.wikipedia.org/wiki/Hematology_analyzer (leider wird dieser Link nicht in deutscher Sprache bei der Wikipedia geführt)

Doppelblindstudien & Validierung

Alcat Test Primärliteratur (DBOC, analytische Sensitivität/Spezifität, Sonstige)

Doppelblindstudien zum Alcat Test

(1) Ali et al; Efficacy of individualised diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial; Yale Scholl of Medicine; BMJ Open Gastroenterol. 2017 Sep 20;4(1):e000164. doi: 10.1136/bmjgast-201 (https://bmjopengastro.bmj.com/content/4/1/e000164 )

(2) Garcia-Martinez, I., Weiss, T.R., Yousaf, M.N. et al. A leukocyte activation test identifies food items which induce release of DNA by innate immune peripheral blood leucocytes. Yale School of Medicine; Nutr Metab (Lond) 15, 26 (2018). https://doi.org/10.1186/s12986-018-0260-4

(3) Lukaszuk I.M, Shokrani M, Ghosh Roy P, Hoppensteadt J, and Josephine Umoren; Effects of Antigen Leukocyte Cellular Activation Test-Based Diet on Inflammation, Body Composition, and Medical Symptoms; Northern Illinois University; Alternative and Complementary Therapies VOL. 24, NO. 5; 11 Oct 2018 https://doi.org/10.1089/act.2018.29183.jml

(4) Buck Willis F, Ram Shanmugam, Sarah A Curran. Food Allergen Eliminations for Obesity Reduction: A Comparison Study with Therapeutic Exercise. University of Texas; Food Sci Nutr Res. 2018; 1(1): 1-6.; https://scivisionpub.com/pdfs/food-allergen-eliminations-for-obesity-reduction-a-comparison-study-with-therapeutic-exercise-580.pdf

(5) Michele Di Stefano, Eugenia Vittoria Pesatori, Giulia Francesca Manfredi, Mara De Amici, Giacomo Grandi, Alessandro Gabriele, Davide Iozzi, Giuseppe Di Fede; Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5; University of Pavia; Clin Nutr ESPEN; 2018 Dec;28:127-131. DOI: 10.1016/j.clnesp.2018.08.017 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30390869/

(6) Pierluigi Pompei, Iolanda Grappasonni, Stefania Scuri, Fabio Petrelli, Enea Traini, Sacha Sorrentino, Giuseppe Di Fede: A Clinical Evidence of a Correlation Between Insulin Resistance and the ALCAT Food Intolerance Test; University of Camerino; Altern Ther Health Med; 2019 Mar;25(2):22-38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30990791

(7) Pietschmann, N. “Food Intolerance: Immune Activation Through Diet-associated Stimuli in Chronic Disease,” Altern Ther Health Med, vol. 21, no. 4, pp. 42-52, 2015 Jul-Aug 2015

(8) “High Correlation of the Alcat Test Results with Double Blind Challenge (DBC) in Food Sensitivity“; Fell, Brostoff & Pasula, Präsentation der Studiendurchführung und Ergebnisse beim 45. Annual Congress of the American College of Allergy and Immunology, Los Angeles vom 12. – 16. November 1988 und anschließend Veröffentlichung in den Annals of Allergy.

(9) “Alcat a new test for food induced problems in medicine?“ Fell et al., Präsentation der Studiendurchführung und Ergebnisse beim Jahrestreffen der American Academy of  Otolaryngic Allergy, Washington DC, 1. Oktober 1988

(10) ”Alcat® – a new cellular test for food sensitivity“; Fell, Brostoff & Soulsby, Präsentation der Studiendurchführung und Ergebnisse beim Jahrestreffen der American In-Vitro Allergy & Immunology Society, August 1990, Toronto, Canada

(11) ”Cellular responses to food in irritable bowel syndrome – an investigation of the Alcat Test“; Fell, Soulsby & Brostoff, Publikation der zusammengefassten Studien-Ergebnisse im Journal of Nutritional Medicine, Vol. 2, Nr. 2, 1991

(12) “Diagnostic Value of Alcat Test in intolerance to food additives compared with double blind placebo controlled (DBPC) oral challenges“ L. Hoj, J Allerg Clin Immun 1 (3); 1996

Reproduzierbarkeitsstudien:

(13) “Reproducibility of the Alcat Test”; Studie von Dr. Paul Potter an der Universität Kapstadt, Johannesburg, Südafrika 1994.

(14) “Reproducibility of the Antigen Leukocyte Cellular Antibody Test (Alcat) – Statistical Analysis, Summary Statistics & Scientific Report“, University of the Range Free State in Bloemfontein, Südafrika, Dr. WML Neetling and Dr. AM Kachelhoffer von Januar – April, 1998.

(15) “Parexel Medstat Final Statistical Report – Study of the Alcat Test in 10 subjects”, Dr. Per Fuglerud, Parexel Norwegen, Nov. 1999

(16) Study Comparing Alcat Test Results With Flow Cytometry and Microscop, Dr. Gitte Jensen, NIS Labs (Natural Immune System) Oregon, USA, 2009

Alcat Studien – Sonstige

(17) ”Evaluation of Alcat Test Results in the Non-IgE Mediated Pathology of the Skin” DeAmici et al., Studiendurchführung und -bericht der Universität von Pavia, Italien. Presented at the 30th Congress of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology, 11 – 15 June 2011 – Istanbul, Turkey. (Poster Presentation, Abstract #553)

(18) ”Alcat Test Results in the Treatment of Gastrointestinal Symptoms” Berardi L. et al., Studiendurchführung und -bericht der Universität von Pavia, Italien. Presented at the 30th Congress of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology, 11 – 15 June 2011 – Istanbul, Turkey. (Poster Presentation, Abstract #552)

(19) ”Rational management of food intolerance in an elite soccer club” Angelini et al., Journal of the International Society of Sports Nutrition 2011, 8(Suppl 1):36

(20) ”Alcat Test Identifies Food Intolerance in Patients with Gastrointestinal Symptoms” Berardi et al., Report of the XXVIII Congress of the European Academy of Allergy & Clinical Immunology, European Journal of Allergy and Clinical Immunology, Supplement 90, Volume 64, 2009, pg. 490.

(21) “Food Intolerance in Patients with Cutaneous Diseases: Diagnostic Value of the Alcat Test” Berardi et al., Report of the XXVIII Congress of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology, European Journal of Allergy and Clinical Immunology, Supplement 90, Volume 64, 2009, pg. 490.

(22) “The Effect of the Alcat Test Diet Therapy for Food Sensitivity in Patients with Obesity” Akmal et al., Middle East Journal of Family Medicine. April 2009 – Vol. 7, Issue 3.

(23) ” IMS Health Economics and Outcomes Research – Influence of Food Intolerance in Migraines: Final Report of Statistical Results” Immunological Center of Cataluna, Version 3, December 28, 2006.

(24) “A Comparison of the Alcat Test for Food Reactions Amongst 2 Population Sub-Groups” Studienpräsentation von Dr. DH Sandberg und Dr. MJ Pasula, 45th Annual Congress of the American College of Allergy and Immunology, Los Angeles, CA: November 12 – 16, 1998, publiziert in den Annals of Allergy.

(25) “The Short Term Efficacy of the Alcat Test of Food Sensitivities to Facilitate Changes in Body Composition and Self-Reported Disease Symptoms: A Randomized Controlled Study” Kaats et al. in Am J of Bariatric Med, Spring 1996: 18 – 23.

(26) “El test Alcat de sensibilidad a los alimentos y su interés en Medicina Estética Cabo-Soler JR. Alcuni Particolari Della Dieta In Medicina Estetica (Comments On Diets In Esthetic Medicine)”. Abstract of 14th Med Day of Esthetical Medicine & Dermatological Survey. Venice, Italy, Sep. 22 – 23, 1995. Published in the proceedings.

(27) “Outcome Study in 353 Consecutive Patients Following The Alcat Diet”, Studie von Dr. Lene Hoj in Kopenhagen, Allergy Clinic Charlottenlund, Dänemark 1998. Non-Published.

(28) “Prevalence of food allergy and intolerance in children based on MAST CLA and Alcat Tests” Buczylko et al., Rocz Akad Med Bialymst. 1995; 40(3):452 – 456.

(29) “Alcat Test Results in the Treatment of Respiratory and Gastrointestinal Symptoms, Arthritis, Skin and Central Nervous System” Mylek et al., Rocz Akad Med Bialymst. 1995; 40(3): 625 – 629.

(30) “Food Intolerance in Patients with Angioedema and Chronic Urticaria. An investigation by RAST and Alcat Test Studie von Dr. Lene Hoj, präsentiert beim XVI European Congress of Allergy and Clinical Immunology”, Madrid, Spanien: June 25 – 30, 1995 und publiziert im European Journal of Allergy and Clinical Immunology – Supplement, No. 26, Vol. 50, 1995.

(31) “Multiple Pathogenic Mechanisms in Food Sensitivity Reaction In-Vitro”. Pasula MJ, Puccio SG, 4th International Symposium on Immunological and Clinical Problems of Food Allergy, Milan, Italy. November 5 – 9, 1989. Abstract Symposium Book, pg. 37.

(32) “Influence of Food antigens on Volumes of Circulating White Blood Cells and Platelets Aggregation Studienpräsentation beim 4. Symposium on Immunological and Clinical Problems of Food Allergy”, Mailand, Italien, 5. – 9. November 1989

(33) “The Alcat Test – A Guide and Barometer in the Therapy of Environmental and Food Sensitivities”. Dr. BA Solomon, Environmental Medicine, Vol. 9, Number 2, 1992:2 – 6

(34) “Pilot Study into the Effect of Naturally Occurring Pharmacoactive Agents on the Alcat Test”. Fell, PJ. American Otolaryngic Allergy Association Annual Meeting, September 27, 1991, Kansas City, MO. Published in the proceedings.

(35) “Inhibitory Effect of Sodium Cromoglycate on Granulocyte Response to Food Antigens In-Vitro”. Fell PJ, Sandberg DH, Pasula MJ. 47th Annual meeting of the American College of Allergy & Immunology, November 10 – 14, 1990, San Francisco, CA. Publ. in proceedings.

(36) “Gastrointestinal Complaints Related to Diet”, DH Sandberg, International Pediatrics, Vol. 5 No. 1, 1990:23 – 9.

(37) “South African Outcome Study randomisierte Studie an 274 Patienten”, Dr. Jan Geldenhuys, Johannesburg, Südafrika, 1997

(38) “Allergie alimentari. Tecniche diagnostiche a confronto [Food allergy: comparison of diagnostic techniques]”, Mancini S, Fierimonte V, Iacovoni R, Spaini A, Viarani P, Pichi A., Minerva Pediatr. 1995 May;47(5):159-63 [Italian]

(39). “Technical Study Comparing The Alcat Methodology With Activation Of Granulocytes Following Challenge With Zymosan”. Studie von Dr. Cristina Mele der Universität von Rom.

(40) “Autism – a multidisciplinary approach to treatment”, Kotsanis et al. 1994. Diese Studie wurde unter der Leitung von Dr. Constantine A. Kotsanis durchgeführt. Die Ergebnisse wurden auf dem Jahrestreffen der American Academy of Otolaryngic Allergy 1994 präsentiert und stehen auf der Webseite des Kotsianis Instituts zur Verfügung. https://www.kotsanisinstitute.com

(41) “Controversial antigen leucocyte cellular antibody test (Alcat): a non specific inhibitory effect of alpha glycoproteins”, Kedryna & Guminska, Med Sci Monit 1999; 5(2):BR193 – 197.

(42) “Ogni intervento comincia a tavola”, Mele Cristina, Medici Oggi, Maggio 2002: 210 – 213

(43) “Evaluation of the cytotoxic food test and the Alcat (antigen leukocyte cellular antibody test)”. Pol Merkuriusz Lek. 1997 Feb;2(8):154 – 9.

(44) “The Alcat Test: in vitro procedure for determining food sensitivities”, Pasula MJ., Folia Med Cracov. 1993; 34(1 –4):153 –7.

(45) “Pharmacoactive Compounds in Foods – The effect on the Alcat Test in Healthy volunteers and patients suffering from Migraine” Fell PJ, Brostoff J, Pasula M. AAOA News 9:2:29.

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Yale Universität

Signifikante Verbesserung des Reizdarmsyndroms durch den Alcat Test

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Northern University Illinois

Alcat-Ernährung reduziert Entzündungen, Körpergewicht und klinische Symptome

Universität Texas

Alcat-Ernährung reduziert Entzündungen, Körpergewicht und klinische Symptome

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Universität Pavia

Validiert als BIOMARKER für Nicht-Zöliakie-Guten-Empfindlichkeit

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Yale Universität

Der Alcat Test identifiziert Lebensmittel, die zur Freisetzung von proentzündlichen
Markern und zur Aktivierung von angeborenen Immunzellen führen

Universität Camerino

Korrelation zwischen Insulinresistenz und Alcat Lebensmittel-Intoleranz Test

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Cell Science Systems Corp.

Hohe Nahrungsmittelüberempfindlichkeit korreliert mit erhöhtem Nährstoffmangel, stärkerer Reaktion auf oxidativen Stress und niedrigerem Immun-Redox-Status. 

Alcat Test Primär-/Sekundärliteratur zu Innate Immunity Activation & Erkrankungen

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Häufig gestellte Fragen

Ist der Alcat Test ein Allergie Test?

Nein. Heute beschreibt der Begriff Allergie die immunologischen Überreaktionen des Körpers auf ansonsten harmlose Antigene; zumeist ist damit die klassische Form der Allergie Typ I unter Ausschüttung von Antikörpern durch Mastzellen gemeint (IgE-vermittelter Sofort-Typ). 1963 erfolgte durch Coombs und Gell eine Einteilung von Allergien in die klinischen Typen I bis IV. Dieses Klassifierungsmodell bezieht sich schwerpunktmäßig auf das spezifische Immunsystem. Der Alcat Test als Immunzellstimulationstest misst vorrangig Zellreaktionen des angeborenen Immunsystems (Granulozyten) und lässt sich daher von seinem Funktionsmechanismus in keine der 4 Kategorien einordnen, auch nicht Allergie Typ IV.

Ist der Alcat Test ein zytotoxischer Test?
  1. Der Alcat Test ist ein Leukozyten/Immunzell-Aktivierungstest, wobei Reaktionen der Erstabwehr der Zielzellen gegen einzelne Nahrungsmittel oder Chemikaliensubstanzen erfasst werden.

2. Alcat Test ist kein „zytotoxischer Lebensmitteltest“. Das angeborene Immunsystem kann zwar toxische/giftige Reaktionen vermitteln. Die proentzündlichen Granulozytenreaktionen (Zielzellen der angeborenen zellulären Erstabwehr) sind aber breiter gefächert und können auch immmunologische oder metabolische Immunpfade aktivieren.

Allergietest positiv /Alcat negativ – kann das sein?

Ja! Es ist ein Beweis für die hohe klinische Spezifität des Alcat Test. Eine klassische Allergie wird vom spezifischen Immunsystem zumeist über die Bildung von IgE-Antikörpern vermittelt. Der Alcat Test dagegen spiegelt die Reaktionslage des angeborenen Immunsystems wider. Das heißt, dass ein Patient mit nachgewiesener, klassischer Allergie gegen ein bestimmtes Nahrungsmittel, diese nicht außer Acht lassen darf, wenn diese Substanz im Alcat Test vielleicht negativ getestet ist.

Ist der Alcat Test ein IgG Test?

Nein. Im Gegensatz zum IgE, dem Vermittler der klassischen Allergie vorrangig vom Typ 1, gibt es zur Zeit keine Hinweise darauf, dass auch das Antigen-spezifische IgG ein Indikator für eine Überempfindlichkeit des Körpers gegenüber Lebensmitteln darstellt.

Die Studienlage legt nahe, dass erhöhte IgG Spiegel, insbesondere IgG4  physiologisch natürlich und ein Indikator für den Kontakt mit einer Substanz sind. Der vorherige Kontakt ist jedoch nicht mit einem aktiven entzündlichen Abwehrprozess zu verwechseln. 

Im Rahmen des Coronavirus werden beispielsweise Antikörpertests eingesetzt, um zu evaluieren, ob eine Person dem Virus ausgesetzt war. 

Ist der Alcat-Test validiert?

Ja, der Alcat Test ist validiert. Die Validierung eines diagnostischen Tests, wie es der Alcat Test ist, teilt sich auf in eine a) analytische und b) diagnostische Validierung. Anstelle der diagnostischen Validierung wird synonym der Begriff „klinische“ Validierung verwendet. Die vorgelegten Studien zum Alcat Test sind einer klinischen Validierung des Alcat Tests  zur Diagnostik von Empfindlichkeiten gegenüber Lebensmittelbestandteilen, Zusatzstoffen, Chemikalien gegenüber den getesteten Substanzen gleichzusetzen. Die analytische Validierung ergibt sich sowohl aus klinischen Studien als auch insbesondere aus den Zulassungen, Zertifikaten und Patenten.

Zum Alcat Test liegen aktuell rund 50 Studien bzw. Beobachtungsanwendungen vor, darunter doppelt verblindete Studien von neutralen Institutionen, wie u.a. der Yale Universität, des Baylor Medical College, der Northern Illinois University, der Pavia Universität, sowie der Universität Camerino.

Warum wird die Impedanzmethode als Messtechnik für den Alcat Test verwendet?

Die verwendete Messtechnik, eine Kombination aus spezieller Durchflusszytometrie und Impedanzmethode, gehört zum aktuellen Stand der Wissenschaft zur Analyse früher zellulärer Reaktionen und ist allen anderen verfügbaren Methoden zur Analyse von Zellreaktionen überlegen. Die Analyse der Zellreaktionen mit herkömmlichen Durchflusszytometern kann frühzeitige adverse Zellreaktionen übersehen. Hier sei u. a. auf  Prof. Cooper verwiesen, ein Pionier in der markierungsfreien Technik, der zu diesem Thema folgende zwei Bücher veröffentlicht hat: „Label-Free Technologies for Drug Discovery“ (Wiley-Blackwell) und „Label-free Biosensors: Techniques and Applications“ (Cambridge University Press).

Disclaimer

Der Alcat Test ist als Ernährungskonzept und Gesundheitsberatung der komplementären Ernährungstherapie zu verstehen und ist weder Diagnose-, noch Heilverfahren.

Wir betonen, dass der Alcat Test keine Parameter des spezifischen Immunsystems (Allergien/Antikörper) misst, sondern nicht-allergische, direkt-zellvermittelte nahrungsmittelbedingte Überempfindlichkeiten, vornehmlich vermittelt durch das angeborene Immunsystem.

Daher diagnostiziert der Alcat Test keine Lebensmittelallergien (Typ 1/IgE) und keine enzymatisch bedingte Intoleranzen, wie z.B. auf Laktose, Fruktose oder Histamin. Wir distanzieren uns ausdrücklich von Antikörpertests der IgG Klasse(n).